Im B2B-Einkauf wird verglichen, kalkuliert und dokumentiert. Steht auf der Produktseite nur der Packungspreis, muss der Einkäufer den Stückpreis selbst ausrechnen, um zwei Angebote gegeneinanderzustellen. Jede Rechenaufgabe ist Reibung, und Reibung kostet Abschlüsse.
Gerade bei Verbrauchsmaterial, etwa Handschuhe, Kanülen, Tupfer, wird in großen Mengen bestellt. Der Grundpreis (€ pro Stück, pro 100, pro Liter) ist hier die eigentliche Entscheidungsgröße. Wer ihn nicht ausweist, macht sich unvergleichbar und verliert genau im Moment der Kaufentscheidung.
Der Fix ist klein: den Grundpreis direkt an die Preisangabe koppeln, auf Produktliste und Produktseite, die Einheit klar benennen. Technisch ist das meist ein vorhandenes Datenfeld, das nur ausgespielt werden muss.