Hersteller wie Großhändler stecken im digitalen Mittelmaß fest. Schon saubere Basics reichen, um den halben Markt zu überholen.
Der Einkäufer kämpft sich bei der digitalen Beschaffung durch denselben Hindernislauf, egal wo er bestellt: Preise nur auf Anfrage, kein verlässlicher Liefertermin, kein Vergleich, kein direkter Draht. Kein Unternehmen fällt komplett durch, aber nur die wenigsten überzeugen durchgehend, und so bleibt der digitale Einkauf überall anstrengender und unbequemer als nötig. Dabei braucht es keine Radikalkur, eine saubere digitale Grundversorgung genügt: sichtbare Preise, Schnellbestellung, Kontakt direkt am Produkt und schon hebt sich ein Unternehmen spürbar vom Branchendurchschnitt ab. Wer den Kunden in den Fokus stellt, gewinnt genau die Käufer, die woanders frustriert abbrechen.
Gemessen wurde die durchschnittliche Erfüllung aller Testkriterien: Hersteller erreichen 62 % Marktreife, Großhändler 58 %, ausgerechnet die Seite, deren Kerngeschäft der Handel ist, liegt hinten. 40 % des digitalen Potenzials liegen brach.
Warum das funktioniert: MELAG führt das Feld mit 88 % an und zeigt schon auf den ersten Blick eine klare Struktur, die den Einkäufer ohne Umwege durch das Sortiment führt.
Woran es scheitert: Schmale Spalte auf gemustertem Hintergrund, Kachelsymbole statt Sortiment, daneben eine Nachrichtenspalte mit Briefmarkenbildern: Holthaus Medical wirkt wie aus einer früheren Webgeneration.
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