Der Einkäufer bestellt in Mengen, den Rabatt dazu muss er erst erfragen. Wer Staffelpreise direkt zeigt, gewinnt die Großbestellung.
Der Einkäufer will eine simple Frage beantwortet haben: Was kostet es bei welcher Menge? Ohne Staffelpreise kann er die Wirtschaftlichkeit seiner Bestellung nicht kalkulieren, nicht mal, ob sich eine Anfrage überhaupt lohnt. Also füllt er ein Formular aus und wartet, oder er kauft dort, wo die Antwort schon auf der Produktseite steht. Dass Konditionen im Großhandel individuell verhandelt werden, ist dabei keine Ausrede: Sichtbare Listen-Staffelpreise geben die Orientierung, verhandelte Preise liegen dahinter im Login. Und sichtbare Mengenlogik verkauft aktiv mit, denn wer sieht, dass ab 100 Stück der Preis fällt, bestellt 100 statt 80. Geprüft wurde, ob Staffelpreise und Mengenrabatte auf der Produktseite sichtbar sind. 67 % der Großhändler zeigen keinerlei Staffelpreise oder Mengenrabatte, nur bei 22 % sind konkrete Rabattkonditionen sichtbar. 11% geben zwar den Hinweis auf Mengenrabatte, aber ohne Details.
Warum das funktioniert: Der Rabatt steht an der Menge, der Einkäufer sieht sofort, ab wann sich die größere Bestellung lohnt.
Woran es scheitert: Zur Menge steht nichts, den Mengenvorteil erfährt der Einkäufer erst auf Anfrage.
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