Anfassen geht online nicht. Ansehen von allen Seiten schon: mit 3D, Augmented Reality und Konfigurator.
Der Einkäufer bestellt ein Produkt in einer bestimmten Ausführung, einem bestimmten Maß, einem bestimmten Material. Zu sehen bekommt er: ein Standardfoto. Den Rest muss er sich vorstellen, und jede falsche Vorstellung wird zur Rückfrage oder Fehlbestellung. Dabei ersetzen 3D-Ansicht, Augmented Reality und Konfigurator genau das Anfassen und Prüfen, das im Präsenzvertrieb selbstverständlich ist: Der Kunde dreht das Produkt, stellt seine Variante zusammen und sieht, was er bekommt, bevor er bestellt. Gerade erklärungsbedürftige Produkte profitieren davon am meisten; genutzt wird es kaum: 65 % der Hersteller bieten nichts davon, nur 19 % setzen es voll um. Der Reifegrad liegt bei 27 %, weniger als die Hälfte des Marktdurchschnitts.
Warum das funktioniert: Ein Konfigurator auf der Produktseite: Ausführung, Kesselgröße und Zubehör wandern direkt in die Anfrage.
Woran es scheitert: Nur statische Bilder und Videos, das Produkt lässt sich weder drehen noch konfigurieren.
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