Wer Produkte vergleicht, hat eine Vorauswahl getroffen und will bestellen. Norm, Größe und Preis nebeneinander machen aus der Abwägung einen Abschluss.
Der Kunde hat seine Vorauswahl getroffen, zwei oder drei Produkte sind noch im Rennen. Das ist der kaufbereiteste Moment im ganzen Funnel: Er sucht keine Orientierung mehr, er sucht die Entscheidung. Und genau jetzt bekommt er kein Werkzeug. Bei 85 % der Großhändler heißt Vergleichen: Tabs öffnen, Datenblätter abgleichen, Merkmale von Hand notieren. Jeder dieser Schritte ist eine Gelegenheit abzubrechen, und 73 Prozent der Käufer sind frustriert, wenn kaufentscheidende Informationen nicht klar zugänglich sind. Frust ist das Letzte, was eine Plattform im Kauf-Moment produzieren sollte. Die Lösung ist Standard: Norm, Verpackungseinheit, Material und Preis direkt aus der Liste nebeneinanderstellen, dann fällt die Entscheidung auf der eigenen Plattform statt beim Wettbewerber. Geprüft wurde, ob sich Produkte mit ihren Merkmalen direkt vergleichen lassen. Nur 15 % der Großhändler bieten einen echten Produktvergleich.
Warum das funktioniert: Der Artikelvergleich sitzt prominent an der Liste, nicht versteckt in einem Untermenü.
Woran es scheitert: Zwei Artikel nebeneinander legen geht nicht, der Kunde springt zwischen den Produktseiten hin und her.
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